Das ICO Fellowship Programm

Das ICO Fellowship Programm ist eine Initiative des International Council of Ophthalmology  (ICO) und wurde im Jahr 2000 von Prof. Balder Gloor, Zürich ins Leben gerufen. Seit Gründung wurden schon mehr als 840 Augenärzte aus mehr als 80 Ländern unterstützt, vielen von ihnen haben ihr Training an einer deutschen Augenklinik absolviert.

Dieses Programm soll jungen Ophthalmologen aus Entwicklungsländern eine dreimonatige Hospitation an einer international anerkannten Augenkliniken oder Universitäten ermöglichen. Diese Kliniken verpflichten sich, von den ICO Fellows keine Gebühren für Lehre oder Verwaltung zu erheben. Über die Vergabe der Hospitationsplätze entscheidet ein Beirat aus renommierten Ophthalmologen. Aktuell können jährlich etwa 60-80 Stipendien vergeben werden.

Die jungen Augenärzte erhalten in ihrer Hospitationszeit die Gelegenheit ihre fachlichen Kenntnisse in ihrer Subspezialität zu erweitern, um diese dann nach ihrer Rückkehr an ihr Heimat-Institut an ihre Kollegen weiterzugeben und für die Erhaltung von Sehen und Vermeidung von Blindheit einzusetzen.
Nach Abschluss des Trainings schreiben die ICO Fellows einen Bericht über ihre Erfahrungen und tauschen sich regelmäßig mit ihren Fellow-Kollegen aus.

Prof. Veit-Peter Gabel (emeritierter Professor der Augenheilkunde der Universität Regensburg) ist Direktor des ICO Fellowship Programms und einer der Vorsitzenden des in Deutschland ansässigen Fördervereins, der International Ophthalmological Fellowship Foundation e. V. (IOFF e.V.).

Vision for the World beteiligt sich bereits seit vielen Jahren an dem Programm und übernimmt regelmäßig die Finanzierung von ein oder mehreren Fellowships.

Wie alle von Vision for the World geförderten Projekte orientiert sich auch dieses Projekt an den Leitlinien unserer Förderpraxis, dass die Ausbildung und Schulung ein nachhaltiger Beitrag zur Hilfe zur Selbsthilfe ist.